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[Werkzeugentlüftung]

Vor allem bei dickwandigen Teilen aus Desmopan® und Texin™ kommt es auf eine gute Entlüftung der Formnester an. In der Trennebene haben sich hierzu Nuten von 0,02 bis 0,04 mm Tiefe und 5 mm Breite bewährt (Abb. 14). Befindet sich der Raum, in dem Luft komprimiert wird, nicht im Bereich der Trennebene, lässt sich durch Stifte und Einsätze mit entsprechendem Spiel ebenfalls eine ausreichende Entlüftung erreichen.

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Abb.14: Prinzipskizze für die Anordnung der Entlüftungskanäle

Schwindung

Schwindungswerte für die Auslegung der Formkontur festzulegen ist für thermoplastische Polyurethane nur innerhalb gewisser Grenzen möglich, weil die Gestalt der jeweiligen Spritzlinge, deren Wanddicke und die Verarbeitungsbedingungen einen erheblichen Einfluss auf die Schwindung nehmen. Für eine grobe Abschätzung bei der Formenkonstruktion kann eine Schwindung von ca.1 % angenommen werden.

Kleine maßliche Differenzen werden durch die leichte elastische Verformbarkeit ausgeglichen.

Die Schwindung nach der Entformung ist bei weichen Desmopan®- und Texin™- Typen und dünnwandigen Teilen größer, bei harten Qualitäten und größeren Wanddicken geringer. Anhaltswerte über die Größenordnung der Gesamtschwindung sind der Abb. 15 zu entnehmen.

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Abb.15: Vergleich der Schwindungsbereiche bei Desmopan und Texin