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Slush-Molding

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Für die Herstellung von Formhäuten eignet sich besonders das Rotationssintern, auch Slush-Molding genannt. Dieses Verfahren wird hauptsächlich für Anwendungen in der Automobilindustrie eingesetzt.

Beim Slush-Molding (Abb. 3) rotiert eine geschlossene Form über eine oder mehrere Achsen. Das pulverförmige Material schmilzt an der heißen Formoberfläche auf und sintert zusammen. Nach dem Abkühlen liegt eine dreidimensionale Haut vor, die sehr gleichmäßige Wanddicken aufweist – und zwar unabhängig von der Gestaltungskomplexität eines Bauteils. Dies ist eine besondere Stärke des Slush-Moldings.

Das Produktsortiment von Desmopan® und Texin™ für das Rotationssintern umfasst aromatische und lichtechte aliphatische Slush-Typen, die bereits in einigen Pkw-Modellen in Europa, in Japan und in den USA zum Einsatz kommen. Sie werden wegen der hohen Anforderungen, die die Automobilindustrie an die Materialeigenschaften stellt, als direkt verarbeitbare, durchgefärbte Pulver angeboten.

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Abb.3: Schematische Darstellung des Slush-Verfahrens