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[
Schneckenkonstruktion
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Bei der Extrusion von Desmopan®und Texin ™ haben
sich eingängige Dreizonenschnecken mit einer Länge von ca. 24 bis
35 D und konstanter Gangsteigung
bewährt.
Abb. 1 zeigt
schematisch den Aufbau und die Maße einer solchen Schnecke. Die
Kompression sollte im Bereich von 2 : 1 bis 3 : 1 liegen.
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| Abb. 1: Extruderschnecke für die
Verarbeitung von Desmopan® und Texin™ |
Die Verarbeitung kann auch auf kernprogressiven
Schnecken (PVC-Schnecken) erfolgen.
Barriereschnecken, die speziell für die
Verarbeitung von TPU ausgelegt sind, bieten den Vorteil, dass auf
ihnen mit einem kürzeren L : D - Verhältnis gearbeitet werden
kann. Alternativ lässt sich die Durchsatzleistung erhöhen, wenn
eine Schneckenlänge gewählt wird, die etwa derjenigen eine
konventionellen Schnecke entspricht. Den prinzipiellen Aufbau
einer für die Extrusion von Desmopan® und Texin™ geeigneten
Barriereschnecke zeigt Abb. 2.
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| Abb. 2: Barriereschnecke |
Kurzkompressionsschnecken eignen sich für die
Verarbeitung von TPU nicht.
Eine Temperierung
der Schnecke ist für die Verarbeitung von Desmopan® und Texin™
nicht erforderlich.
Das Homogenisieren der
Schmelze aus Desmopan® oder Texin™ funktioniert auch ohne Scher-
oder Mischteile. Der Einsatz von Mischteilen ist jedoch
vorteilhaft, wenn z. B. bei dünnen Folien oder Beschichtungen eine
sehr gute Farbverteilung gefordert
wird.
Scherteil (Abb. 3)
und Mischteil (Abb. 4) sollen so ausgelegt
sein, dass der Energieeintrag möglichst gering ist. Toträume sind
zu vermeiden.
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| Abb. 3: Wendelscherteil |
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| Abb. 4: Zahnscheibenmischteil |
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