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[Ummantelung von Elektroleitungen, Seilen und Verbundschläuchen]


Über den Kopf hinausragende Düsen sind zu beheizen. Die Pinole, durch die das zu ummantelnde Gut geführt wird, sollte in axialer Richtung verstellbar sein. Dadurch lässt sich die Oberflächengüte des Mantels beeinflussen. Die Ummantelung selbst erfolgt nach dem Druck- oder Schlauchprinzip (Abb. 3).

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Abb. 3: Ummantelungsdüsen

Im Druckwerkzeug können unrunde Unterkonstruktionen zu einem runden Querschnitt aufgefüllt werden. Beim Schlauchprinzip wird stattdessen ein gleichmäßig dicker Überzug aufgebracht, der sich weitgehend dem vorgegebenen Querschnitt anpasst.

Die Haftung des Extrudates aus Desmopan® oder Texin™ am Trägermaterial wird entscheidend vom Ummantelungsprinzip beeinflusst. Mit der Druckmethode sind im Allgemeinen hohe Haftfestigkeiten zu erzielen.

Im Vergleich dazu erlaubt die Schlauchmethode ein leichtes Abschälen der Ummantelung. Durch Anlegen von Unterdruck an der Pinole kann die Haftfestigkeit den Erfordernissen angepasst werden. Wichtige Voraussetzung ist ein trockener und fettfreier Unterbau, da sonst Blasenbildungen und Haftungsprobleme auftreten.