
Desmopan® lässt sich mit scharfen
Werkzeugschneiden spangebend bearbeiten. Harte Typen sind ähnlich
gut wie Polyamide zerspanbar. Bei weichen Qualitäten (< 90
Shore A) muss der zähelastische Materialcharakter berücksichtigt
werden. SägenHier können die üblichen Sägen eingesetzt werden,
wobei - besonders bei Handsägen - die für Holz bestimmten
Sägeblätter meist günstiger sind als die für Metalle. Geeignet
sind ausschließlich Sägen mit geschränkten Zähnen. BohrenZu empfehlen sind Spiralbohrer mit hinterschliffenen Schneiden (Freiwinkel = 12 bis 16°) und kleinem Drallwinkel (ca. 30°).
Es ist darauf zu achten, dass häufig angelüftet
wird, um die Späne zu beseitigen. Gegebenenfalls muss bei tieferen
Bohrungen angekühlt werden. Drehen
Fräsen und HobelnGeeignet sind Maschinen für die Holzbearbeitung.
StanzenHärtere Typen lassen sich leichter und genauer
stanzen. GewindeschneidenGewindeschneiden ist bei harten Desmopan®- und
Texin™-Typen möglich. Hierfür sind sehr scharfe Gewindebohrer
erforderlich. Die Vorbohrung sollte ca. 0,1 mm größer sein als bei
Stahl üblich. SchleifenWeiche, keramisch gebundene Siliciumkarbidscheiben mit glaspapierfeiner Körnung haben sich bewährt. Der entstehende Schleifstaub muss wirksam abgesaugt werden. |