
Teile aus Desmopan® und Texin™ lassen sich durch Schweißverfahren miteinander verbinden. Geeignet sind:
Heißluft- und StickstoffschweißenBeim Schweißen mit heißer Luft oder heißem
Stickstoff sollte der Gasstrom (1 cm vor der Düse gemessen) eine
Temperatur von 290 bis 330 °C haben. Zur Erhöhung der
Schweißnahtfestigkeit ist es zweckmäßig, mit einer gekühlten
Anpressrolle die noch plastische Naht zu festigen. HeizspiegelschweißenMit Heizspiegeln lassen sich besonders gut
Profile stumpf miteinander verschweißen. Heizelement- und WärmeimpulsschweißenDas Heizelement- und Wärmeimpulsschweißen eignet
sich in erster Linie für dünnwandige Artikel bzw. Folien. Hierbei
ist zu beachten, dass ein ausreichender Anpressdruck bis zum
Auskühlen der Schweißnaht aufrechterhalten wird. HochfrequenzschweißenSehr gut lassen sich Desmopan® und Texin™ auf
Hochfrequenzschweißanlagen miteinander
verbinden. ReibungsschweißenRotationssymmetrische Teile aus Desmopan® oder
Texin™ lassen sich durch Reibungsschweißen verbinden. Mithilfe
geeigneter Vorrichtungen ist dieses Verfahren auch für die
Serienfertigung einsetzbar. Je nach der Art des Teiles bzw. der
Haltevorrichtung sollte die mittlere Umfangsgeschwindigkeit der
rotierenden Teilhälfte 300 bis 500 m/min betragen. Die
Stirnflächen sind dabei so weit anzuschmelzen, dass nach dem
Anpressen ein Schweißwulst sichtbar wird. Der entstehende
Längenverlust ist in Versuchen zu ermitteln und bei der
Dimensionierung der Hälften zu berücksichtigen. VibrationsschweißenDas Vibrationsschweißen (Friktionsschweißen)
bietet sich an, wenn das Reibungsschweißen wegen der
Artikelgeometrie nicht geeignet ist. Dabei lassen sich große Teile
verschiedenster Gestalt sicher miteinander verbinden. Die
Vibrationsschweißungen können als Winkelbewegung (Kreisbogen) und
linear, also gradlinig, aufgebracht werden. UltraschallschweißenDiese Schweißtechnik kann wegen der hohen Eigendämpfung von TPU nicht empfohlen werden, da die Festigkeit der Nahtstellen geringer ist als bei den anderen Schweißverfahren. |