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Shore Härte A und D

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Die Shore-Härte ist ein Werkstoffkennwert für Elastomere und Kunststoffe und ist in der Norm DIN 53505 und DIN EN ISO 868 festgelegt. Der Shore-Härte-Prüfer besteht aus einem federbelasteten Eindringkörper, dessen elastische Eindringtiefe ein Maß für die entsprechende Shore-Härte des Materials ist, die auf einer Skala von 0 bis 100 gemessen wird. Eine hohe Zahl bedeutet eine große Härte.

Die Dicke des Probekörpers muss mindestens 4mm betragen (günstiger sind nach Erfahrungswerten 6 mm). Die Probekörper dürfen aus mehreren dünneren Schichten aufgebaut sein. Es muss beachtet werden, dass die Schichten gleichmäßigen Kontakt haben.

Shore A wird angegeben bei Weichelastomeren nach Messung mit einer Nadel mit abgestumpfter Spitze. Wenn Werte über 90A erreicht werden, soll mit dem Shore D Gerät gemessen werden.

Shore D wird angegeben bei Zähelastomeren nach Messung mit einer Nadel, die mit einem 30° Winkel zuläuft und nicht abgestumpft ist. Wenn Werte unter 20D erreicht werden, soll mit dem Shore A Gerät gemessen werden.

Da Additivbeläge wie zum Beispiel Entformungshilfsmittel das Eindringen der Nagel begünstigen, ist es ratsam die Probekörper und die Messnadel vor der Messung mit Alkohol o.ä. zu reinigen. Nach dem Abtrocknen der zu prüfenden Oberfläche kann mit der Messung im Normklima (23 °C, 50% relative Feuchte) begonnen werden.