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Schlagzähigkeit

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Der Schlagbiegeversuch nach Charpy ist eine schnelle und einfache Prüfung für eine vergleichende Materialbeurteilung. Er wird u. a. angewandt, um die Auswirkung von geänderten Rezeptur-, Compoundier- oder Spritzgießbedingungen auf den Probekörper zu untersuchen. Bei der Charpy-Prüfung werden die Proben in einer Anordnung ähnlich dem 3-Punkt-Biegeversuch beansprucht und, wenn sie genügend spröde sind, zerbrochen. Der Einsatz gekerbter Probekörper ist notwendig, um bei duktilen Werkstoffen einen Bruch zu erzeugen. Die Prüfung ist in einem Temperaturbereich von –40 °C bis +23 °C möglich.

Ergebnisse der Prüfmethode:

  • > Schlagzähigkeit aiU [KJ/m2]
  • > Kerbschlagzähigkeit aiN [KJ/m2]
  • > inkl. der Bruchbeurteilung bei entsprechender Temperatur und ggf. einem Zäh-Spröd-Übergang

Normen: DIN EN ISO 179