
Als Permeation wird der Durchgang eines Mediums, meist eines Gases, seltener auch einer Flüssigkeit, durch einen Probekörper bezeichnet. Der Permeationsvorgang wird in drei Teilschritte unterteilt: • Eintritt des Mediums in den Probekörper • Diffusion des Mediums im Probekörper • Austritt des Mediums aus dem Probekörper Die Höhe des Permeationswertes ist direkt proportional zur Temperatur und umgekehrt proportional zur Probendicke. [
Gasdurchlässigkeit ]
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Gasdurchlässigkeit einiger Gase an einigen wichtigen Desmopan – Typen gemessen in Anlehnung an DIN 53380, Teil 1 an Folien mit 100 µm Probendicke.
Thermoplastische Polyurethane sind normalerweise keine typischen Barrierewerkstoffe. Tendenziell weisen Polyester – TPU jedoch eine niedrigere Gasdurchlässigkeit auf im Vergleich zu Polyether – TPU und sind daher als Barriere besser geeignet. Zur weiteren Reduzierung der Gasdurchlässigkeit sind zudem Additive bekannt, die im Bedarfsfall durch Eincompoundierung zugesetzt werden können und die Gasdurchlässigkeit, abhängig von Wanddicke und der Art des Gases, um bis zu 30% reduzieren können. Sollten hohe Gasdurchlässigkeiten gewünscht werden, so sind entweder die Polyether – TPU oder die speziellen Polycarbonat – TPU besser geeignet. Die Letzteren sind besonders dann hervorzuheben, wenn die Gasdurchlässigkeit in Kombination mit guter chemischer Beständigkeit gegen eine größere Anzahl chemischer Substanzen erforderlich ist. [
Kraftstoffdurchlässigkeit ]
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Kraftstoffdurchlässigkeit (KD) von Desmopan 786. Die Messung erfolgte nach DIN 53532 an einem Polyestergewebe mit beidseitig je 100 µm Desmopan 786.
Kraftstoff 1 = Iso – Octan (2,2,4 –
trimethylpentan) Desmopan 786 ist als Polyether – Carbonat – TPU speziell geeignet für den gleichzeitigen Kontakt mit Kraftstoffen und mit Wasser, da es auf Grund seiner besonderen chemischen Basis gleichzeitig über hohe Kraftstoff- und Hydrolysebeständigkeit verfügt. |