|
Produkte > Produkteigenschaften > Glasübergangstemperatur
Die Glasübergangstemperatur Tg (auch Glas- oder Glasumwandlungstemperatur) ist durch die Umwandlung einer mehr oder weniger harten, amorphen glasartigen oder teilkristallinen Polymerprobe in eine gummiartige bis zähflüssige Phase gekennzeichnet. Der Übergang in diesen Bereich tritt nicht spontan ein. Es existiert vielmehr über eine Spanne von etwa 50 K ein so genannter Haupterweichungsbereich. Ursächlich für das Phänomen der Tg ist das Einfrieren oder Auftauen der Bewegungen längerer Kettensegmente (20 bis 50 Kettenatome) der Makromoleküle. Die Makrokonformation ändert sich dagegen bei Erreichen der Glasübergangstemperatur nicht. |
